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Klassischer Zellabstrich (PAP)


Der PAP-Abstrich (Papanicolaou-Test) ist die wichtigste Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Mit einer kleinen Bürste werden bei der Untersuchung Zellen von der Gebärmutterhalsoberfläche abgestrichen. Durch den Abstrich können rechtzeitig Veränderungen der Zellwand erkannt werden.

FRÜHERKENNUNG

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Neues HPV Screening

HP-Viren (Humane Papillomviren) können zahlreiche Krankheiten verursachen, darunter auch Gebärmutterhalskrebs. Die Übertragung erfolgt primär durch ungeschützten Sexualverkehr (Genital-, Anal- oder Oralverkehr). Die HPV-Infektion ist daher eine der häufigsten durch Geschlechtsverkehr übertragenen Infektionen, oft jedoch bleibt die Ansteckung unbemerkt. Beim HPV Screening wird festgestellt, ob eine HPV-Infektion vorliegt. Auch der Stamm der Viren kann untersucht werden, denn es gibt über 200 verschiedene mit unterschiedlich hohem Risiko. Das HPV Screening ist eine Früherkennungsuntersuchung. Bei einem negativen Ergebnis kann man davon ausgehen, dass höchstwahrscheinlich keine Zellveränderungen am Gebärmutterhals vorliegen. Bitte beachten Sie, dass diese zusätzliche Privatleistung gesondert verrechnet wird.

Chlamydien testen

Der „Chlamydien-Test“ wird aus einem Abstrich durchgeführt, der zusätzlich zum Abstrich für die „Gebärmutterhalskrebsvorsorge“ aus der Scheide entnommen wird. Die Abnahme des Abstrichs dauert wenige Sekunden und ist praktisch schmerzfrei. Chlamydien werden durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Sie führen zu Entzündungen des Gebärmutterhalses, der Harnröhre und der Schleimhäute. Meistens machen Infektionen mit Chlamydien keine Beschwerden. Behandelt wird sehr einfach und effektiv mit Antibiotika. Die Behandlung der Sexualpartnerin oder des Sexualpartners sind von besonderer Bedeutung, um ein erneutes Auftreten und Anstecken zu vermeiden. Es wird eine Testung auch bei Patientinnen ohne Beschwerden empfohlen. Vor allem für sexuell aktive Frauen, im Rahmen der jährlichen Vorsorgeuntersuchung sowie bei schwangeren Frauen, im Rahmen der 1. oder 2. Mutter-Kind-Pass-Untersuchung. Bitte beachten Sie, dass diese zusätzliche Privatleistung gesondert verrechnet wird. Hier finden Sie ein ausführliches Informationsblatt zum Download der Fachgesellschaft für Gynäkologie.

Tastuntersuchung

Bei der vaginalen Tastuntersuchung geht es darum, mit den Händen das kleine Becken zu ertasten, um die Beweglichkeit der inneren Organe sowie mögliche Spannungszustände zu untersuchen. Schmerzen bei Druckausübung können auf Krankheiten hinweisen. 

 

Die Selbstuntersuchung der Brust ist neben dem Einsatz bildgebender Verfahren (Mammographie und Brustultraschall) die wichtigste Möglichkeit für Frauen, Veränderungen im Gewebe zu erkennen. Je früher diese erkannt werden, umso besser sind die Heilungschancen. Lassen Sie sich diese einfache Methode genau erklären, um sich selbst regelmäßig untersuchen zu können.

Vaginaler Ultraschall (Vaginale Sonografie)

Der vaginale Ultraschall gehört zu den Standarduntersuchungen in der Gynäkologie, ist risikofrei und bei professioneller Anwendung auch schmerzfrei. Bei der Ultraschalluntersuchung werden keine Röntgenstrahlen, sondern ungefährliche Schallwellen für die Bildgebung verwendet. Die Strukturen der Organe des kleinen Beckens – Harnblase, Eierstöcke (Ovarien), Eileiter (Tuben) und Gebärmutter (Uterus) können durch diese Untersuchung beurteilt werden.

Haut-Check Vulva 

Wer "Vagina" oder "Scheide" sagt, meint meist die Gesamtheit der äußeren primären Geschlechtsorgane – also der Vulva. Sie besteht aus Venushügel, inneren und äußeren Lippen, Klitoris, Harnröhren und Scheidenöffnung. Die Vagina ist lediglich jene Körperöffnung, welche die Vulva mit der Gebärmutter verbindet, also jenem Schlauch, mit dem man Kinder gebärt. 

Es gibt Hauterkrankungen der Vulva, z.B. den Lichen Sclerosus (griechisch für "trockene, weiße Flechte"), früher auch Weißfleckenkrankheit genannt. Experten schätzen, dass eine von fünfzig Frauen davon betroffen ist. Sie tritt meist Schubartig im äußeren Genitalbereich auf und es wird angenommen, dass es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt. LS wird häufig mit Pilz, Herpes und Blaseninfekten verwechselt. 

Durch die enge Zusammenarbeit vor Ort mit Dr. Lea Jungbauer sind wir Expertinnen für Vulva-Erkrankungen. Sie können sicher sein, dass wir bei den Früherkennungsuntersuchungen Ihre Vulva im Blick haben. Mit der Anschaffung des hochmodernen Vidan-Videogerätes können wir Veränderungen der Vulva professionell dokumentieren, um den Therapieverlauf zu optimieren. 

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ZENTRUM FÜR FRAUENMEDIZIN

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Dr. Med. Univ. Camilla Wiesenthal
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